Virtuelle Kinderklinik – Telemedizin für Bayerns Jüngste
Ab Januar 2025 wird Bayerns „virtuelle Kinderklinik“ weiter ausgebaut – ein Projekt des Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention und der Universität Passau.
Ziel ist es, Kinderkrankenhäuser miteinander zu vernetzen, um Behandlungskapazitäten effizienter zu nutzen und medizinisches Fachwissen über telemedizinische Konsile schnell verfügbar zu machen.
Die virtuelle Kinderklinik hat das Ziel, eine Vernetzung von Kinderkrankenhäusern zu schaffen, um die Behandlungskapazitäten optimal abzustimmen und telemedizinische Beratungen landesweit verfügbar zu machen. In der Praxis bedeutet das, dass Ärzte bei Engpässen nicht mehr jede Kinderklinik einzeln kontaktieren müssen, um einen freien Platz zu finden. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Fachexperten, etwa durch Videotelefonie, verbessert werden, sodass eine schnellere gegenseitige Beratung und Unterstützung ermöglicht wird.
Bis zu 95 % der Kinderklinik-Betten in Bayern sollen ins Netzwerk integriert werden. 💡Rund ein Jahr nach dem Projektstart im Jahr 2023 sind bereits 86 % aller Kliniken Teil des Netzwerks. Damit wird das Bettenmanagement optimiert und Ärzt:innen können bei schwierigen Fällen auf digitalem Wege Expertenrat einholen. Ein großartiger Schritt für die stationäre Versorgung von Kindern!
Das Projekt wurde im letzten Jahr bereits mit dem 1A-Award ausgezeichnet. Der 1A-Award wurde bereits zum sechsten Mal vergeben. Gemeinsam mit 1A Pharma, der Medical Tribune, der Deutschen Apotheker Zeitung und der Fachzeitschrift PTAheute soll er innovativen Projekten eine Plattform bieten.
Mehr dazu lesen?
1A-Award für virtuelle Kinderklinik
Pressemitteilung der Bayrischen Staatsregierung zur virtuellen Kinderklinik
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