Telemedizin in der pädiatrischen Versorgung

Wie ist der Telemedizinbedarf in der medizinischen Versorgung von Kindern? Die aktuelle Versorgung von Kindern auf Intensivstationen ist kritisch. Dennoch spielt Telemedizin in der pädiatrischen Versorgung bisher nur eine untergeordnete Rolle.

Telemedizinische Netzwerke können entlasten und Expertise bedarfsgerecht(er) verteilen.

Umfrage des DIVI

In einer aktuellen Umfrage des DIVI (Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) zeigte sich, dass von 110 Kinderkliniken 43 kein einziges Bett auf Normalstationen frei hatten. In ganz Deutschland gibt es aktuell nur 83 freie Intensivbetten für Kinder.

Vorderungen des DIVI

Vor diesem Hintergrund fordert DIVI-Generalsekretär und Kinder-Intensivmediziner Professor Florian Hoffmann u.a. „die sofortige Optimierung von Arbeitsbedingungen in den Kinderkliniken, den Aufbau telemedizinischer Netzwerke zwischen den pädiatrischen Einrichtungen und den Aufbau von spezialisierten Kinderintensivtransport-Systemen.“ im Rahmen des DIVI-Kongresses in Hamburg (30.11.-2.12.).

(Quelle: Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte e.V., Beitrag im Kommentar verlinkt.)

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