Telemedizinraum in Jena

Telemedizinraum in Jena

Der Telemedizinraum in Jena ist eröffnet. Damit ist ein weiterer Zugang zur digitalen Gesundheitsversorgung vor Ort geschaffen. Bei der Umsetzung handelt es sich um ein Modellprojekt, das Nachahmer finden soll.

𝐓𝐞𝐥𝐞𝐦𝐞𝐝𝐢𝐳𝐢𝐧 𝐢𝐦 𝐒𝐦𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐐𝐮𝐚𝐫𝐭𝐢𝐞𝐫 𝐉𝐞𝐧𝐚 – Ein Blick in die Zukunft der Gesundheitsversorgung
Im Smarten Quartier Jena-Lobeda nimmt die Zukunft der Gesundheitsversorgung bereits konkrete Formen an! Im Rahmen eines Modellprojekts ist der erste Telemedizinraum der Stadt entstanden. Dieser ermöglicht es den Bewohner:innen, telemedizinische Konsultationen direkt vor Ort in Anspruch zu nehmen. Im Vorfeld hatten dazu im Januar 2024 hatten Expert:innen aus dem Gesundheitswesen, Vertreterdes Universitätsklinikums Jena und anderen angrenzenden Branchen gemeinsam an der Gestaltung dieses Telemedizinraums gearbeitet. Er soll beitragen, eine Versorgungslösung zu schaffen, die dem Fachkräftemangel begegnet und gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen im Quartier verbessert.

Geschäftsmodell für den Telemedizinraum in Jena

Bis 2027 soll der Raum weiterentwickelt werden, um am Ende ein tragfähiges Geschäftsmodell zu präsentieren, das auch in anderen Stadtteilen oder Regionen Anwendung finden kann.
Letztes Jahr wurden in Jena-Lobeda auch Gesundheitsapartments eröffnet. Die Idee dort ist, dass die Patient:innen des Uniklinikums Jena die Möglichkeit haben, in einem wohnlichen Umfeld zu genesen und dennoch ständig mit dem Klinikpersonal in Verbindung zu bleiben. Somit schafft Jena verschiedene Optionen, um die Gesundheitsversorgung der Zukunft zu testen.

Telemedizinräume spielen eine entscheidende Rolle, weil sie den Zugang zu digitaler Gesundheitsversorgung greifbar und erlebbar machen. Telemedizin bietet viele Vorteile, wie schnelle ärztliche Beratung und weniger Anfahrtswege. Telemedizinräume ermöglichen es, diese Technologien praktisch und direkt vor Ort zu nutzen.Sie ermöglichen es den Bewohner:innen, in einer vertrauten Umgebung digitale Gesundheitsanwendungen auszuprobieren, sich mit der Technik vertraut zu machen und direkte Unterstützung bei der Nutzung zu erhalten. So wird Telemedizin nicht nur zu einer theoretischen Option, sondern zu einer erlebbaren und leicht zugänglichen Lösung im Alltag. Damit kann Vertrauen in und Akzeptanz für telemedizinische Lösungen gestärkt werden.

Weitere Telemedizinräume

Auch in anderen Regionen sollen mit Hilfe von Telemedizinräumen der Zugang zur Telemedizin erleichtert werden. Beispielsweise wurde in Drochtersen im Rahmen des Projekts PuG, ein Telemedizinraum eingerichtet, um die wohnortnahe hausärztliche Versorgung zu sichern. Drei konkrete Anwendungsfälle stehen dabei im Fokus:

  • Menschen ohne Hausärztkönnen telemedizinische Sprechstunden in Anspruch nehmen und ärztliche Beratung aus der Ferne erhalten.
  • Fachärztliche Versorgung, die normalerweise nur in größerer Entfernung verfügbar wäre, kann so ebenfalls digital angeboten werden.
  • Besonders wichtig ist auch die Versorgung von Bewohnerin Alten- und Pflegeheimen, um die medizinische Betreuung direkt in die stationären Einrichtungen zu bringen.

Ein anderer Telemedizinraum ist in Berlin. Dort wurde letztes Jahr die E-Health-Showpraxis „DEMO – digital. erleben. miteinander. offen“ eröffnet. In diesem interaktiven Raum können Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen und Praxismitarbeitende digitale Gesundheitsanwendungen kennenlernen. Sie haben so die Möglichkeit, ihre Kenntnisse zu vertiefen und neue Technologien auszuprobieren. Der Raum richtet sich vorrangig an Fachpersonal.

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PuG – Pflege und Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum stärken

eHealth-Showpraxis KV Berlin

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