COVID-19 und Telemonitoring

Eine spannende Studie der Technischen Universität München zeigt, dass COVID-19-Erkrankte mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von einem telemedizinischen „InEar-Monitoring“ profitieren. 

An der Studie nahmen 150 Patientinnen und Patienten teil, Sie trugen dabei für das Telemonitoring einen Sensor im Ohr, wie ein Hörgerät. 

Im Telemonitoring wurden insbesondere die Temperatur, Herzschlag, Atmung und Sauerstoffsättigung überwacht. Hierfür haben die Teilnehmenden ihre die Daten an das telemedizinische Zentrum übermittelt. Die Daten wurden im Telemedizinzentrum von den Fachkräften ausgewertet.

Die Fachkräfte im Telemedizinzentrum nahmen täglich Kontakt zu den Teilnehmenden auf. Einerseits um das Befinden zu erfragen und andererseits um ggf. auf verschlechterte Werte zu reagieren. Eine mögliche Reaktion war die Einweisung in eine Klinik.

Von den 150 Personen wurde insgesamt jeder achte Teilnehmende in eine Klinik eingewiesen, Die Mehrzahl dieser gab an, zum Zeitpunkt der Einweisung noch nicht bemerkt zu haben, wie schlecht es ihnen ging.

📖 Nachzulesen in: 
Remote monitoring of COVID-19 positive high-risk patients in domestic isolation: A feasibility study
David Wurzer, Paul Spielhagen, Adonia Siegmann, Ayca Gercekcioglu, Judith Gorgass, Simone Henze, Yuron Kolar, Felix Koneberg, Sari Kukkonen, Hannah McGowan, Stefanie Schmid-Eisinger, Alexander Steger, Michael Dommasch, Hans Ulrich Haase, Alexander Müller, Eimo Martens, Bernhard Haller, Katharina M. Huster, Georg Schmidt
PLOS ONE, 16(9): e0257095; 24. Sept. 2021 – DOI: 10.1371/journal.pone.0257095

Mehr zu COVID-19 in unserem Beitrag zur Telerehabilitation.

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