Coronavirus und Long Covid

Expertennetzwerk Long COVID und Telemedizin verbessern die Therapie von Langzeitfolgen

Das RKI gibt die Zahl der Genesenen Stand Mai 2021 mit 3,34 Millionen an. Unter diesen Menschen leiden viele, auch nach einem eher milden Verlauf der Erkrankung, unter den „Long Covid“-Symptomen. Dazu gehören neben einer reduzierten Leistungsfähigkeit auch Geschmacks- und Geruchsverlust sowie langanhaltende Müdigkeit.

Das Long-COVID-Netz unterstützt die Therapie der Menschen, die längerfristig an den Folgen der Corona-Erkrankung leiden. Das Expertennetzwerk besteht aus Reha-Einrichtungen, Universitätskliniken, Akutkrankenhäusern, Apotheken und Praxen. Ziel ist dabei, die Menschen bestmöglich zu Hause zu versorgen. Dabei wird die EvoCare-Versorgungsmethode genutzt. Patientinnen und Patienten erhalten bei Bedarf Vitaldatenmessgeräte und werden von Fachärzten und Fachärztinnen aus der Region betreut, die auch beispielsweise die Allgemeinärzte bei der Therapie unterstützen. Die Netz-Fachärzte decken unterschiedliche Fachbereiche ab, unter anderem Pneumologie, Neurologie, Kardiologie sowie Physiotherapie. Die anerkannte digitale EvoCare-Versorgungsmethode ist als regelhaftes Kernangebot der Deutschen Rentenversicherung zur Rehabilitation und Nachsorge anerkannt und auch als ärztliche und Heilmittel-Leistung verfügbar. 

Die telmedicon GmbH unterstützt das Netzwerk mit ihrer Telemedizin-Expertise.

Am 8. Juni findet das nächste Netzwerktreffen statt zu dem Akteure aus dem Gesundheitswesen herzlich eingeladen sind. Anmeldung erfolgt über https://long-covid.care

Pressemitteilung vom 19. Mai 2021 auf openPR.

Weitere Informationen auf DTZ e.V.

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